Werberecht.de - Der Blog zum Recht der Werbung

Das Werberecht befasst sich mit einer Vielzahl von Rechtsfragen: von der sicheren Gestaltung von Online-Shops bis zur rechtskonformen Ausgestaltung konkreter Werbekampagnen.

Dieser Blog beleuchtet diese Rechtsfragen im Hinblick auf das Wettbewerbsrecht, das Markenrecht und weitere, einschlägige Gesetze (z.B. für Arzneimittel, Lebensmittel etc.). Dabei geht es vor allem um die Frage, wie Werbung gestaltet sein darf und welche Marketingmaßnahmen zulässig sind.

Aktueller Top-Beitrag zum Werberecht

Zur Unzulässigkeit einer Werbung für Produkte mit „limitierter Stückzahl“

11. Februar 2016

Nicht nur in Werbeanzeigen, sondern auch in Online-Shops findet man gelegentlich den Hinweis, dass ein bestimmtes Produkt nur in begrenzter bzw. limitierter Stückzahl vorhanden ist. Ein solcher Hinweis auf begrenzte Kapazitäten kann jedoch als unzulässiges Lockvogelangebot eingestuft werden, wie ein aktuelles Urteil des OLG Koblenz zeigt.

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Zur Haftung für das Setzen von Links auf wettbewerbsrechtlich unzulässige Inhalte

10. Februar 2016

Oftmals verweisen Unternehmer im Rahmen Ihres Online-Shops oder Ihrer Webseite auf weiterführende Informationen, die sich auf einer anderen Internetseite befinden. Doch was passiert, wenn der verlinkte Inhalt wettbewerbswidrig ist, weil er beispielsweise unzulässige Werbeaussagen enthält? Der BGH hatte zu entscheiden, ob der Linksetzer in diesem Fall haften kann.

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LG Köln: Fehlende Datenschutzerklärung ist abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß

08. Februar 2016

Um den Erfolg von Marketingmaßnahmen im Internet messen zu können, kommt es zwingend immer zum Einsatz und Umgang mit personenbezogenen Daten. Lediglich als Beispiel seien hier Tracking-Tools wie Google Analytics, Piwik & Co. zu nennen. Wird über diese Verarbeitung von Personendaten nicht in einer Datenschutzerklärung aufgeklärt, ist darin ein Wettbewerbsverstoß zu sehen, wie das LG Köln entschied.

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Unzutreffende Blickfangangabe in einer Werbeanzeige führt nicht unbedingt zu Irreführung

05. Februar 2016

Nachdem im Blog erst gestern die Blickfangwerbung mit der Entscheidung des LG München I zur Werbung eines PayTV Anbieters behandelt wurde, soll es heute erneut um die Blickfangwerbung mit einer Entscheidung des OLG Frankfurt am Main von November 2015 gehen, worin dieses die Werbung eines Telekommunikationsanbieters zu beurteilen hatte.

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Werbung mit „50% sparen“ ohne weitergehenden Hinweis unzulässig, wenn sich Rabatt nur auf Teil der Vertragslaufzeit bezieht

04. Februar 2016

Die Werbung mit Preisrabatten eignet sich im Grundsatz hervorragend, um Neukunden zu gewinnen. Allerdings sind bei deren Ausgestaltung einige Voraussetzungen zu beachten. Ob diese im Fall einer „50% Rabatt“-Werbung eines Pay-TV Senders eingehalten wurden, hatte das Landgericht München I in einem Verfahren von Ende 2014 zu beurteilen.

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